🧠 Wissenschaftlich fundiert

Was ist ILF-Neurofeedback?

Eine moderne Form des Gehirntrainings: Das Gehirn erhält unmittelbares Feedback über seine eigene Aktivität und kann lernen, sich stabiler selbst zu regulieren.

Neurofeedback-Training in ruhiger Praxisatmosphäre mit EEG-Sensoren und visueller Rückmeldung.
Das Gehirn lernt durch unmittelbare Rückmeldung

Einfach erklärt

Beim ILF-Neurofeedback werden kleine Sensoren auf der Kopfhaut angebracht. Diese messen die elektrischen Aktivitäten des Gehirns (EEG) — schmerzfrei und ohne Strom in den Körper zu leiten.

Die gemessenen Signale werden in Echtzeit verarbeitet. Während Sie einen Film oder eine Animation anschauen, erhält Ihr Gehirn Rückmeldung über seine Aktivität. So können sich nach und nach stabilere Muster der Selbstregulation entwickeln.

Wann wird ILF-Neurofeedback eingesetzt?

ILF-Neurofeedback kann unterstützend eingesetzt werden, wenn Selbstregulation, Schlaf, Aufmerksamkeit oder Stressverarbeitung aus dem Gleichgewicht geraten sind. Typische Einsatzgebiete sind:

Wichtig: Neurofeedback ist kein Ersatz für eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es ist eine ergänzende Methode, die die Selbstregulation des Nervensystems unterstützen kann.

Was ist das Besondere an ILF?

ILF steht für Infra-Low Frequency — also sehr langsame Hirnaktivitäten. Diese stehen in Zusammenhang mit Grundfunktionen wie Stabilität, Arousal-Regulation, Schlaf, Aufmerksamkeit und Stressverarbeitung.

Die ILF-Methode nach Othmer arbeitet nicht mit einem starren Standardprotokoll für alle, sondern wird individuell angepasst. Ziel ist die sogenannte Optimal Frequency — also jener Trainingsbereich, in dem Ihr Nervensystem am besten lernen kann.

Wie fühlt sich eine Sitzung an?

Viele Menschen erleben das Training als ruhig, angenehm und wenig anstrengend. Mögliche Veränderungen, die im Verlauf auftreten können, sind zum Beispiel:

  • besserer Schlaf
  • mehr innere Ruhe
  • bessere Konzentration
  • weniger Reizbarkeit
  • mehr emotionale Stabilität

Da jedes Nervensystem unterschiedlich reagiert, passe ich Frequenz, Elektrodenposition und Verlauf der Sitzungen fortlaufend an.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

Das hängt von Ihrem Anliegen, Ihrer Ausgangslage und der Regelmäßigkeit ab. Erste Veränderungen zeigen sich manchmal nach 5 bis 10 Sitzungen. Bei länger bestehenden oder komplexeren Themen sind häufig 20 bis 40 Sitzungen sinnvoll. Neurofeedback ist ein Lernprozess — eher vergleichbar mit Training als mit einer einmaligen Maßnahme.

Methoden

Welche Neurofeedback-Formen biete ich an?

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ILF-Neurofeedback

Zur Unterstützung von Selbstregulation, Aufmerksamkeit, Schlaf, Stressverarbeitung und emotionaler Stabilität.

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Alpha-Theta

Zur ergänzenden, traumasensiblen Arbeit bei innerer Verarbeitung und Stabilisierung.

🔗

Synchrony

Training der Zusammenarbeit verschiedener Hirnregionen für Ruhe, Fokus und bessere Vernetzung.

Ablauf

So läuft das Training ab

1

Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Ziele und ob Neurofeedback für Sie passend sein kann.

2

Erste Sitzung

Sanfter Einstieg mit genauer Beobachtung Ihrer Reaktion auf das Training.

3

Individuelle Anpassung

Frequenz und Platzierungen werden auf Ihr Nervensystem abgestimmt.

4

Verlaufskontrolle

Wir beobachten Veränderungen im Alltag und passen den Prozess laufend an.

Finden wir gemeinsam heraus, ob es passt

Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihr Anliegen und klären, ob ILF-Neurofeedback für Sie sinnvoll sein kann.